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 One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss

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Princess of Shadows
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BeitragThema: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Mi Sep 04, 2013 5:26 pm

Ein letzter Kuss



Kurzbeschreibung:

Textauszug: >> Ein letzter Kuss. Du wolltest nur einen letzten Kuss. Dann konntest du Abschied nehmen. Abschied nehmen, von Portgas D. Ace!<<

Kapitel eins



Nun konntest du verstehen, wieso niemand aus der Crew dich dabei haben wollte. Du konntest nicht helfen. Standest nur im weg, während die anderen euren Nakama retteten. Du standest am Bug der Moby Dick, umklammertest die Reling und blicktest zum Schafott, welches sich am anderen Ende des Schlachtfeldes befand. Mit verzweifeltem Blick löstest du eine Hand von der Reling und strecktest sie nach dem Schafott aus, aber auch wenn du dich strecktest, konntest du es nicht erreichen. Es war zu weit weg. Tränen stiegen dir in die Augen, aber du wischtest sie schnell weg, aus angst das sie jemand sehen konnte. Du wolltest noch nicht weinen, noch war nicht alles verloren, noch konnten Marco und die anderen Ace retten. Noch war es nicht zu spät.

Mit gequältem Blick schautest du zu deinem Vater, welcher auf dem Walkopf der Moby Dick stand und mit starrem Blick das Schlachtfeld im Auge behielt. „Paps..“ Er wandte sich dir nicht zu, du warst dir auch gar nicht sicher, ob er dich gehört hatte. Nichts verriet, dass er dir seine Aufmerksamkeit geschenkt hatte. „Marco wird ihn doch retten, oder? Er bringt ihn nach Hause, hab ich nicht recht?“, fragtest du flehend. „Er wird ihn nach Hause bringen, keine angst.“

Zuversicht. Du musstest zuversichtlich sein. Paps war es schließlich auch, du musstest auf deine Brüder vertrauen, sie würden Ace nicht im Stich lassen. Selbst Luffy, der Bruder von Ace, war gekommen um diesen zu retten. Sie würden es schaffen. Gemeinsam. Du blicktest wieder auf das Schlachtfeld. Du konntest das blaue Feuer Marcos in der Menge erkennen. Du konntest Jozu und noch viele weitere sehen, aber dein Blick richtete sich wie von selbst wieder auf das Schafott. Du konntest die Feuerfaust nur schemenhaft auf dem Schafott sitzen sehen, aber du konntest dir vorstellen, wie er dort hockte und auf seinen Tod wartete. Verzweifelt.

Den Tod, auf den er, so hofftest du, noch lange warten musste. Der Tod durfte noch nicht seine Finger nach dem Schwarzhaarigen ausstrecken, du würdest das nicht zulassen. Seine Brüder würden das nicht zulassen. Es war noch zu früh. Zu früh, um ihm dem Leben zu entreißen. Er war noch so jung, er hatte noch so viel vor. Er durfte jetzt noch nicht sterben. Deine Hand krallte sich in dein Oberteil. „Er wird nicht sterben.“, flüstertest du leise: „Ace wird leben.“ Deine linke Hand, welche sich nicht verzweifelt in dein Oberteil krallte, fing an zu zittern. Du konntest es nicht unterdrücken.

Trotz der Zuversicht deines Vaters, hattest du angst. Angst eine geliebte Person zu verlieren. „Ich liebe dich, Ace.“, hauchtest du. Insgeheim hofftest du, dass deine Worte den Jungen erreichen würden, aber du wusstest das dies nicht geschehen würde, dafür war er zu weit weg. Es kam dir vor, als würden Meilen zwischen dir und ihm liegen. Der Junge mit dem Strohhut arbeitete sich mit der Hilfe deiner Nakama immer weiter zum Schafott vor, er würde es schaffen, wenn er weiter laufen würde. Luffy konnte seinen Bruder retten, wenn ihn nun niemand mehr aufhalten würde.

Du keuchtest erschrocken auf, drücktest deine Hand gegen deinen Bauch. „Geh unter Deck.“ Du blicktest zu deinem Vater, dein Gesicht war eine Schmerzverzerrte Maske. „Nein, Paps, ich schaffe das.“ „Das war ein Befehl.“ Du bissest dir auf die Lippen, während eine erneuter Schmerz dich in die Knie zwang. „Geh!“, rief er. Es war, als würde Whitebeard alles sehen, selbst das, was hinter ihm stattfand. Keuchend kämpftest du dich auf die Beine, drücktest eine Hand auf deinen Bauch und hieltest dich mit der anderen an der Reling fest. „Es bringt ihm nichts, wenn du stirbst.“ „Es bringt mir aber auch nichts, wenn er heute stirbt.“

„Er wird nicht sterben.“, vernahmst du noch, ehe du dich unter Deck begabst. Du stütztest dich mit der einen Hand an der Wand ab um nicht zu stürzen, deine andere Hand lag noch immer auf deinem Bauch. Nur wenige Meter später bliebst du stehen, lehntest dich gegen die Wand und rutschtest an dieser hinunter. Wie konntest du einfach so gehen? Wieso durftest du nicht dabei sein, wenn die anderen Ace befreiten?

Ein erneuter tritt, ließ dich langsam verstehen. Er machte sich sorgen. Sorgen das, dass ungeborene Kind diese Strapazen nicht überlebte. Whitebeard hatte angst um dich und das Baby, welches du unter deinem Herzen trugst. Das Kind deines Freundes. Das Kind des Mannes, der heute hingerichtet werden sollte. Das Kind, in dessen Adern das Blut von Gol D. Roger floss, das Baby, welches später ein genauso starker Pirat werden sollte, wie sein Vater.

Du schlossest die Augen, konzentriertest dich auf die Tritte des Babys, die du an deinem Bauch fühlen konntest. Du fühltest einen kleinen Herzschlag neben dem deinen, nur minimal konntest du ein zweites schlagendes Herz in deinem inneren fühlen. Das Herz eines Piraten. Ein Herz, dass jetzt schon nach Freiheit rief. Ein Lächeln legte sich auf deine Lippen. Ein Kind aus Liebe. Es würde auf ewig geliebt werden, niemand würde deinem Kind schaden können, nicht solange du da warst. Du würdest niemandem erlauben deinem Baby zu schaden. Es sollte nicht die gleiche Kindheit haben wie sein Vater. Es sollte behütet aufwachsen, geliebt. „Ich liebe dich, mein kleiner Schatz!“, flüstertest du in die Stille.

Stille?

Deine Augenlider schnappten auf. Noch bliebst du ruhig sitzen. Lauschtest, aber du konntest draußen keine Kampfgeräusche mehr vernehmen. Lächelnd richtetest du dich auf. Eine Hand noch immer auf deinen Bauch gedrückt. Mit kleinen Schritten liefst du zur Tür, die auf das Deck führte. Du ranntest zur Reling und klammertest dich an dieser fest. Dein Blick richtete sich sofort auf das Schafott, aber dieses war Leer. Sie hatten Ace befreit. Er würde nach Hause kommen. Du suchtest mit Tränen in den Augen das Schlachtfeld ab. Es war gespalten. Die Crew auf der einen und Whitebeard auf der anderen Seite. „Paps...“, hauchtest du in die Stille. Deine Hand fing wieder an zu zittern. Du hievtest dich auf die Reling, auch deine Arme zitterten, sie konnten dich kaum halten.

Du blicktest hinab auf den Boden, trautest dich nicht zu springen, aber du musstest, du musstest erfahren was geschehen war, wieso Vater nicht bei ihnen war, sondern auf der anderen Seite der Schlucht. Die Crew kam auf das Schiff zugelaufen. Luffy und Ace in ihrer Mitte. Auch Marco lief bei ihnen. Sie kamen direkt auf das Schiff zu. „Ace.“, flüstertest du. Du sprangst von der Reling und landetest auf dem Boden. Deine Beine hatten unter dir nachgegeben, weswegen du auf die Knie gesunken warst. Deine Hände stütztest du auf den Boden. „Geh zurück auf die Moby Dick.“, hörtest du Jozu rufen. Zu spät. Mit einem Ohrenbetäubendem Knall zerbarst das Schiff in sämtliche Teile. Ein Schrei verließ deine Kehle, als du durch die Luft geschleudert wurdest und erst Meter weiter auf dem Boden aufschlugst. Die Luft wurde aus deinen Lungen gepresst.

Zerstört. Man hatte die Moby Dick zerstört, damit die Whitebeard Piraten nicht mehr fliehen konnten. Keuchend rolltest du dich auf die Seite umklammertest wimmernd einen Bauch. Tränen liefen aus deinen Augen. Schmerzen erfüllten deinen ganzen Körper. Du hörtest Ace Schrei, welcher über das Feld hallte nur leise. Dein Kopf dröhnte, noch immer hallte der Knall in deinen Ohren nach. Er ließ dich alles um dich herum nur noch leise verstehen.

Marco war der erste, der dich erreichte. Mit traurigen Augen blicktest du zu ihm hinauf. Strecktest eine Hand nach ihm aus, ehe du sie wieder zurück zogst und sie auf deinen Bauch presstest. „Mein Baby.“, wimmertest du: „Ihm darf nichts geschehen.“ Er nickte, schaute kurz zurück, ehe er dich auf seine Arme hob und weiter lief. Nicht zu Moby Dick. Er würde zu einem anderen Schiff laufen, zu einem Schiff auf dem du in Sicherheit warst. „Ace.“, hauchtest du. Deine Hand krallte sich in sein Hemd. „Kommt Ace mit nach Hause?“ „Ja.“ Er blickte nicht zu dir, konzentrierte sich auf den Weg. „Und Paps? Was ist mit Paps?“

Er schwieg, schaute weiter geradeaus, aber dieses mal hattest du das Gefühl, dass er dich nicht ansehen konnte, dass er es vermied dir in die Augen zu sehen. „Kommt Paps nicht mit?“ Minimal schüttelte der Blonde den Kopf. „Werden wir ihn wieder sehen?“ Wieder sah man wie er leicht den Kopf schüttelte. Tränen sammelten sich in deinen Augen. Du warst manchmal sehr Naiv, aber du wolltest in manchen Situation einfach nicht verstehen, du wolltest nicht immer die Wahrheit akzeptieren, auch wenn es das einzige war, was du machen konntest.

„Nein, Ace, nicht.“ Marco blieb stehen, drehte sich nur langsam um. Überblickte das Geschehen. „Nein!“, hauchtest du. Die Tränen waren weg. Du warst geschockt. Ace war stehen geblieben, hatte sich wieder umgedreht und schaute nun zu Akainu, welcher ihm gegenüber stand. Du konntest nicht verstehen was sie sagten, sie sprachen zu leise, das Klingeln in deinen Ohren ließ alles viel leiser erscheinen. Als du zu dem blonden Mann hinauf blicktest, konntest du erkennen, dass er verstand was Akainu dort zu Ace sagte. Es schien ihm nicht zu gefallen, denn sein Blick war feindselig auf den Admiral gerichtet. Seine Körperhaltung war angespannt. „Lass mich runter.“, quengeltest du. Du wolltest nicht mehr getragen werden.

Vielleicht wolltest du aber auch nur zu Ace laufen, um ihn davon abzuhalten, etwas dummes zu tun. Widerwillig ließ Marco dich runter. Schwankend hieltest du dich an der Schulter des ersten Kommandanten fest. Als er wieder Anstalten machte, dich zu tragen, ließt du ihn los und gingst ein paar Schritte auf den Schwarzhaarigen und den Admiral zu. „Bleib hier.“, Marcos Stimme klang gepresst, als er nach deiner Schulter griff und dich zurück zog. „Er wird wissen was er tut, eh.“ „Er wird sterben, wenn er sich mit dem Admiral anlegt. Ace ist stark, aber sein Feuer kann Magma nicht verbrennen. Magma ist heißer als Feuer. Akainu wird ihn töten, wenn man ihn nicht aufhält.“

Du schütteltest die Hand ab und gingst noch ein paar Schritte näher. Als du stolpertest, richtetest du deinen Blick kurz von dem Geschehen ab, aber als du wieder aufblicktest, hatte sich alles verändert. Ace war in sein Feuer gehüllt, ging mit erhobener Faust auf den Admiral zu. Sein Gesicht war eine Maske aus Wut und Hass. „NEIN!“, dein Schrei hallte über das ganze Schlachtfeld. Erreichte auch die zwei kämpfenden, aber diese scherten sich nicht um die. Stolpernd setztest du dich in Bewegung. Vielleicht konntest du daas schlimmste verhindern.

Der junge Schwarzhaarige wurde zurück geschleudert. Er hatte sich an der Magma seines Gegners verbrannt. Das Feuer hatte sich verbrannt. Erneut sprach der Admiral, mit der am Boden liegenden Feuerfaust. Du konntest nur wenige Worte verstehen. Konntest nur zwei Namen heraus filtern.
Gol D. Roger und Dragon!
Aber du wusstest nicht, was er damit meinte. Ja, der Vater von Ace war der König der Piraten, Gol D. Roger, aber was der Revolutionär Dragon mit ihm zu tun haben sollte, war dir schleierhaft.

Du schlugst die Augen nieder, dachtest kurz nach, überlegtest was Ace mit dem Revolutionär zu tun hatte, aber du wusstest es nicht, konntest es dir auch nicht denken. Dein Blick richtete sich wieder auf den Admiral. Akainu setzte zum Sprung an, seine Faust war in Magma gehüllt. Sie war erhoben, bereit alles und jeden zu töten. Du folgtest seinem Blick, konntest Luffy erkennen, welcher vor Jimbei hockte und die Hand nach etwas ausgestreckt hatte, was auf dem Boden lag. Konnte er nicht sehen das er gleicht starb? Konnte er das nahende Unheil nicht erahnen? Nur noch wenige Meter trennten die Faust des Admirals von dem Strohhut. Die Sekunden vergingen langsam, alles wirkte langsam, als hätte man die Zeit verlangsamt.

Dann passierte alles ganz schnell. Ace warf sich vor seinen am Boden kauernden Bruder. Blockte die Faust. Schützte Luffy vor dem sicheren Tod, auch wenn er ihn dadurch selber in Kauf nehmen musste. Die Faust durchstieß seinen Rücken, seinen Bauch, seinen Körper. Erschrocken wurden die Schwarzhaarigen angestarrt. Der jüngere blickte mit weit aufgerissenen Augen auf seinen Bruder, welcher noch immer vor ihm stand, mit der Magma-Faust in seinem Körper. Die Faust die ihn durchbohrte. Niemand sprach. Alles schwieg. Keine wagte es zu sprechen.

Mit weit aufgerissenen Augen blicktest du vor dich. Du konntest nicht glauben, was geschehen war. Du konntest es nicht begreifen. Mit tränen in den Augen, sacktest du zusammen. Deine Beine gaben unter dir nach, hielten dich nicht mehr. Dein Blick war verschleiert, da immer mehr Tränen über deine Wangen liefen.

Ace!

Sein Name hallte durch deinen Kopf. Alle Gedanken die bis eben in deinem Kopf waren, waren fort. Sie waren weg, dein Kopf war leer. Nur noch der Name von Ace geisterte durch diesen. Nur noch sein Name beherrschte deine Gedanken. Ein lauter gequälter Schrei zerriss die Stille und alle blickten zu dir. Du hattest dein Gesicht in den Händen vergraben, dennoch sah man die Tränen die über dein Gesicht liefen. „Ace!“, laut verließ sein Name deinen Mund. Du konntest es nicht verstehen. Wieso? Wieso wollte man dich so bestrafen? Wieso wollte man ihn bestrafen? Wofür? Wofür das ganze?

Deine Lippen teilten sich, als du dich keuchend erhobst. Ace lag in den Armen seines Bruders, ein Lächeln auf den Lippen. Träge schlepptest du dich zu ihnen. Ein letzter Kuss. Du wolltest nur einen letzten Kuss. Dann konntest du Abschied nehmen. Abschied nehmen, von Portgas D. Ace!

Nur noch ein Kuss! Ein letzter Kuss!

Hinter Luffy sankst du auf die Knie, legtest ihm eine Hand auf den Kopf, streichst sanft über seine schwarzen Haare. Dein Blick hielt dem von Ace stand. „Du hättest es nicht machen dürfen.“, hauchtest du. Noch immer perlten Tränen über deine Wangen. „Wer hätte es sonst getan?“ „Wir alle.“ Du legtest deine Stirn gegen die von Ace. „Wieso müssen in deiner Familie die Kinder immer ohne Vater aufwachsen?“ Seine Augen weiteten sich. Du ignoriertest seinen geschockten Blick. „Ich werde auf deinen Bruder achtgeben, Ace. Deine Brüder werden auf ihn aufpassen.“ Kurz schlossest du deine Augen, ehe du sie wieder öffnetest.

Deine Lippen legten sich auf seine. Ein letztes mal spürtest du seine Lippen auf deinen. Du schmecktest sein Blut in deinem Mund, aber es war dir egal, du wolltest diesen letzten Kuss genießen. Seufzend trenntest du dich wieder von ihm. „Ich liebe dich, Ace. Ich werde dich immer lieben.“ Du erhobst dich. Zogst dich zurück und ließt die beiden Brüder alleine. Sein Blick folgte dir, streifte deinen Körper. Lächelnd legtest du eine Hand auf deinen Bauch, zogst die weiten Klamotten glatt, wodurch man deinen Bauch sehen konnte. Liebevoll blicktest du auf diesen hinab, als du einen erneuten tritt spürtest.

Du schautest nicht zurück als du dich abwandtest. Du konntest es nicht. Du konntest es nicht ertragen Ace dort liegen zu sehen. Tod. Der Tod hatte doch seine Finger nach dem jungen Piraten ausgestreckt. Erneut sammelten sich Tränen in deinen Augen. Perlten über deine Wangen. Du weintest lautlos. Wolltest keine Aufmerksamkeit erregen. Wolltest nicht, dass dich jemand bemitleidete, weil du die Person verloren hattest, die du mehr als alles andere geliebt hattest und immer noch liebtest. Mit langsamen Schritten gingst du zurück zu Marco, der noch immer dort stand, wo du ihn zurück gelassen hattest. Er wartete auf dich, er war der einzige der dich nicht mit mitleidigen blicken bedachte. Er schaute dir einfach in die Augen und sagte dir so, dass er genau so fühlte wie du. Als Wind aufkam, bliebst du stehen. Strecktest dein Gesicht dem Wind entgegen.

„Ich liebe dich auch!“

Es war als würde der Wind mit dir reden. Es fühlte sich an, als würden sich Arme um dich legen und dich an eine starke Brust ziehen. Als würden große Hände über deinen runden Bauch streichen. Ein Schluchzen entschlüpfte deiner Kehle. Es fühlte sich an, als würde Ace dich ein letztes mal umarmen, als würde er seine Lippen ein letztes mal gegen deinen Nacken pressen.

„Vergiss mich nicht!“

Du lächeltest traurig als du spürtest wie er dich losließ und ging. „Ich werde dich nicht vergessen. Niemals!“ Marco legte dir eine Hand auf die Schulter. „Komm.“ Du blicktest in seine Augen. „Er ist fort!“ Verständnislos schaute dich der Kommandant an. „Er ist gegangen. Ace hat diese Welt verlassen. Er ist fort. Für immer!“ Nun verstand er. Ein kleines Lächeln hatte sich auf seine Lippen gelegt, dasselbe traurige Lächeln, welches auch du auf deinen Lippen trugst: „Ja. Er ist fort, eh!“

~~~~~

Ich wollte den One-Shot eigentlich gar nicht hochladen, aber man konnte mich dann doch noch dazu überreden. Hoffentlich mögt ihr den kleinen Text, ich persönlich habe beim schreiben geweint und ich hoffe das euch das geschriebene auch ein wenig berührt hat!
Ich hoffe außerdem, dass ihr Spaß beim lesen hattet!

Liebe Grüße
Princess of Shadows
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Gokudera Hayato
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 8:30 pm

Lol ... ich kenn die doch schon XD

Joa was soll ich dazu sagen?
Sehr bewegend.
An sich mag ich es nicht, wen Charaktere eingebaut werden,
die nicht in die Story gehört.
Aber ich mach manchmal eine Ausnahme. ^^

Ansonsten mag ich deinen Schreibstyl...
tauschen wir?

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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 8:36 pm

Kann sein, die war auch mal bei FF.de

Hm, dann muss ich wohl mal eine Geschichte mit Charakteren schreiben, die es auch wirklich im Anime gibt, aber da fehlen mir irgendwie immer die Ideen und wenn dann wäre es wahrscheinlich wieder nur im Bereich One Piece.

Tauschen?
Nein, ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Schreibstyl,
habe lange daran gearbeitet, um das alles so hinzubekommen Smile
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Gokudera Hayato
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 8:49 pm

Ich hab nich tmal einen schreibstyl.
ich wechsel mittem im schreiben,sogar sehr oft. ^^

na ich komm mit op nicht so klar,
also zur zeit les ich gerne
fairy tail ffs *-*

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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 8:51 pm

Das.. ist natürlich auch gut, wenn man keinen hat Smile

Fairy Tail ist nicht so meins,
ich hab es zwar mal geguckt,
aber leider nur sehr kurz,
deswegen hab ich da nicht wirklich Ahnung!
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Gokudera Hayato
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 8:56 pm

Nur kurz?
Wie kannst du nur?
Das is so Episch >.<
Ich hab noch nie so bei einem Anime/Manga mitgefiebert XD

Naja wenn man keinen hat, ist das eher ungünstig.

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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:00 pm

Kein Ahnung wieso ich Fairy Tail nur kurz geguckt habe,
aber irgendwie war es einfach nicht meins.

Ich habe bei KnB richtig mitgefiebert,
aber bei Fairy Tail?
Neeee...

Natürlich, das ist durchaus scheiße,
vor allem wenn man gerne schreibt,
aber ich finde, wenn man sich erstmal an einen gewöhnt hat,
bleibt man auch bei dem, außer man schreibt in einer anderen Zeitform oder man wechselt in die Du-Form, was ich auch mache, da verändert sich mein Schreibstyl dann auch manchmal..
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:01 pm

ich schreib nur eine bestimmte vor,
werde aber leider durch die ganzen bücher die ich lesen
im schreibstyle beeinflust
das fliest dann bei mir mit ein
und es ist ein heilloses durcheinander XD

schade, aber jedem das seine

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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:05 pm

Ich wünschte mir, dass ich durch den Schreibstyl in den Büchern beeinflusst werde,
aber leider werde ich es nie, deswegen bin ich immer noch - sozusagen - am Anfang.. -.-
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:15 pm

Sehn dich nicht danach XD
Ichhab über 100 bücher und ich kann dir sagen
das es ca 70 verschiedene autoren sind
lass dich mal von allen beinflussen
du drehst durch XD

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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:23 pm

Na ja, das sind auch ein wenig vieeele Very Happy
Ich sehne mich auch eigentlich nur nach Verbesserung,
nicht nach Verwirrung, aber gut,
mit sooo vielen Autoren erreicht man wahrscheinlich nur,
dass man verwirrt ist Smile
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:27 pm

tja das ist mein altag ^^
ich lebe es, führe neu hinzu und
geh dann kampflos ins bett XD

Aber eventuell bekomm ich ja mal einen absolut eigenen >.>

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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:29 pm

Bestimmt entwickelst du irgendwann deinen eigenen,
ich denke jeder Autor entwickelt irgendwann seinen eigenen Schreibstyl,
den andere dann haben wollen Very Happy
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:31 pm

klar ich bin dann jemand
der alles vereint und das ist dann mein persönlicher?
XDDDD
gott ich werde die leser verwirren, so das ihnen schlecht wird XD

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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   Do Okt 03, 2013 9:34 pm

Klar, so kann man natürlich auch seinen eigenen entwickeln - denke ich - :'D

Ach quatsch, Leser sind hart im nehmen,
die kommen mit fast allem klar,
die sind sogar mit meinen Anfängen klar gekommen und die wahren wirklich schrecklich.. -.-
Na gut ich musste Kritik einstecken, aber ich habe sie überlebt und mich irgendwie verbessert.. Very Happy
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BeitragThema: Re: One Piece ~ One-Shot / Ein letzter Kuss   

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